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Die Besteuerung von VL-Fonds in einfachen Worten
Zum 01.01.2009 wurde die so genannte Abgeltungsteuer eingeführt. Seit diesem Datum werden alle Kursgewinne, Ausschüttungen, Thesaurierungen, Zinsen und Dividenden mi einer Abgeltungsteuer in Höhe von 25,00 % abgegolten. Dazu kommt der Solidaritätszuschlag mit 5,50 % und bei Kirchenzugehörigkeit eine Kirchensteuerung von bis zu 9,00 %. Im ungünstigsten Fall werden von allen Gewinnen 28,625 % abgezogen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Fonds sein Domizil im Inland oder im Ausland hat (Domizil = in welchem Land der Fonds aufgelegt wurde). Egal ist auch, ob es sich beim Fonds um einen ausschüttenden Fonds oder um einem thesaurierenden Fonds handelt.

Hier ein Beispiel mit einer VL-Sparsumme von 34,00 Euro pro Monat und einer Einzahlung von 72 Monaten (12 Monate x 6 Jahre):
Nach dieser Rechnung wurden nach genau 6 Jahren 2.448,00 Euro eingezahlt. Wenn die während der Sparphase gekauften Fondsanteile nun 1.000,00 Euro mehr Wert sind, dann werden die 1.000,00 Euro Kursgewinn als Besteuerungsgrundlage für die Abgeltungsteuer herangezogen. Diese Beträge werden nun als Steuer vom Kursgewinn abgezogen: 25,00 % von 1.000,00 Euro = 250,00 Euro. Auf die 250,00 Euro werden 13,75 Euro als Solidaritätszuschlag (5,50 %) und 22,50 Euro als Kirchensteuer (9,00 %) geschlagen. Insgesamt werden  286,25 Euro an Steuern abgeführt. Von den 1.000,00 Euro bleiben so 713,75 Euro an Kursgewinn nach Steuern übrig.

Die während der Sparphase anfallenden Zinsen, Dividenden, Ausschüttungen und Thesaurierungen werden in dem Jahr versteuert, in dem die Erträge anfallen. Bei einem auschüttenden Fonds wird die Abgeltungsteuer direkt von der Depotbank an das Finanzamt abgeführt (wenn kein Sparerpausch-Betrag eingereicht ist bzw. wenn dieser überschritten ist). Bei einem thesaurierenden Fonds werden die Erträge durch die Jahressteuerbescheinigung der Depotstelle ausgewiesen (wenn kein Sparerpausch-Betrag eingereicht ist bzw. wenn dieser überschritten ist) und müssen bei der Veranlagung (Einkommensteuererklärung) angegeben werden.
Weitere Fragen und Antworten zur Abgeltungsteuer
(Die Antworten beziehen sich auf eine Anteilsverwahrung in Deutschland)
1.
Muss ich die Abgeltungsteuer immer bezahlen?
2.
Wie hoch ist die Abgeltungsteuer und was kommt noch dazu?
3.
Wann muss die Abgeltungsteuer bezahlt werden?

1. Muss ich die Abgeltungsteuer immer bezahlen?

Sofern Gewinne angefallen sind und kein Freistellungsauftrag (Sparer-Pauschbetrag) am Depot hinterlegt ist bzw. dieser bereits ausgeschöpft ist - JA.



2. Wie hoch ist die Abgeltungsteuer und was kommt noch dazu?

Die zum 01.01.2009 eingeführte Abgeltungsteuer beträgt 25 %. Dazu kommt der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % und bei Kirchenmitgliedern die Kirchensteuer von bis zu 9 %.



3. Wann muss die Abgeltungsteuer bezahlt werden?
Pauschal kann diese Frage gar nicht beantwortet werden, da die Abgeltungsteuer zu unterschiedlicher Zeit anfallen könnte. Die Steuer fällt dann an, wenn

1. ein Kursgewinn entsteht (Sie verkaufen Ihre Fondsanteile mit Kursgewinn). In diesem Fall wird die Abgeltungsteuer sofort von der Depotstelle abgezogen und ans Finanzamt abgeführt.


2. eine Ausschüttung erfolgt. Auch in diesem Fall wird die Abgeltungsteuer sofort von der Depotstelle abgezogen und ans Finanzamt abgeführt.


3. ausschüttungsgleiche Erträge innerhalb eines Fonds wiederangelegt werden (Thesaurierung). In diesem Fall erhalten Sie eine Steuerbescheinigung von der entsprechenden Depotbank. Die Abgeltungsteuer wird dann bei der Veranlagung im Zuge der Einkommensteuererklärung zum Abgeltungsteuersatz abgefüht.




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